Elisabeth, wozu braucht es motivierte Mitarbeiter?

Jeder Mensch ist anders und man muss wissen, wie man mit ihnen umgeht.
Ich nehme mir Zeit für jeden Mitarbeiter. die persönlichen Gespräche sind das Wichtigste! 

Elisabeth Leiterin Niederlassung Sachsen/ Thüringen Moritz Fürst GmbH & Co. KG, 120 Angestellte


Mein Lebensmotto:
"Nicht reden, sondern einfach tun. Wer nichts tut ist fehlerfrei."

Wie führt man Veränderung am besten im Unternehmen ein?


Elisabeth: Ein schönes Thema. Indem man von unten nach oben anfängt. Das heißt, die Mitarbeiter sitzen mit im Boot, und ihnen werden keine Innovation von oben aufgesetzt. Wenn neue Technik eingeführt wird, setze ich mich mit den Mitarbeitern zusammen und zeige ihnen, welche Neuerungen es gibt und was sie davon haben.


Janet: Wie wird das aufgenommen?
Elisabeth: Teils teils. Die Jüngeren sind meist offen für Neuerungen. Es gibt auch Mitarbeiter, die ich erst überzeugen muss.
Janet: Und du arbeitest dann mit den Führungskräften der Abteilungen oder der kompletten Abteilung zusammen?
Elisabeth: Ja, es sitzt von jeder Abteilung jemand dabei. Und auch jemand aus jeder Niederlassung. Dann sprechen wir darüber, wer was braucht und wie wir es umsetzen.


Janet: Wie funktioniert dieses überregionale Zusammensetzen?
Elisabeth: Die deutschlandweiten Niederlassungen treffen sich alle 2 Monate. Wir besprechen, was es Neues gibt und ob unsere Maßnahmen etwas bringen oder ob wir uns verändern müssen.


Janet: Wie schafft ihr es, dass alle Mitarbeiter mitsprechen? Denn das gibt es ja häufig, dass nur einer viel spricht und die anderen nur still zuhören ...
Elisabeth: Wir planen genügend Zeit ein. Einen ganzen Tag. Auch bei unseren regulären Meetings hat jeder 10 Minuten Zeit zu sprechen. So machen wir das dann auch, es gibt für jeden festgelegte Zeiten.

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Welche Fähigkeiten hat ein motivierter Mitarbeiter?

Elisabeth: Ein motivierter Mitarbeiter kann die Neuerungen auch an unsere Kunden weitergeben. Wenn neue Maschinen eingesetzt werden, werden sie dem Kunden von ihm präsentiert und er darf sie auch nutzen. Er bekommt natürlich eine Einweisung.

Janet: Brauchen die Mitarbeiter neben den technischen Voraussetzungen auch soziale Kompetenzen?
Elisabeth: Ja! Jeder Mensch und jeder Kunde ist anders und man muss wissen, wie man mit ihnen umgeht.

Janet: Wie schult ihr eure Mitarbeiter dazu?
Elisabeth: Die Reinigungskräfte werden von ihren Abschnittsleitern geschult. Zusätzlich gibt es Schulungsprogramme, die helfen, dass alles so funktioniert wie es soll.

Wozu braucht es motivierte Mitarbeiter?

Elisabeth: Ich brauche motivierte Mitarbeiter, damit sie langfristig im Unternehmen bleiben. Das ist das Aushängeschild unseres Unternehmens. Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen und wollen das auch nach außen geben.

Janet: Wie hält man denn Mitarbeiter motiviert? Es gibt ja solche Momente, wo so vieles dazwischen kommt...
Elisabeth: Ich nehme mir Zeit für jeden Mitarbeiter. die persönlichen Gespräche sind das Wichtigste! Wir machen Sommerfeste und Weihnachtsfeiern, um unsere Mitarbeiter zu motivieren. Wir schreiben sogar Geburtstagskarten an jeden Einzelnen.

Janet: Das höre ich oft, dass Zeit bei der Mitarbeitermotivation das Wichtigste ist. Und nicht nur einfach Zeit geben, sondern sich selbst auch wirklich Zeit nehmen um miteinander zu sprechen. In meiner Arbeit höre ich oft Dinge, die die Mitarbeiter nur mir erzählen. Nicht unbedingt ihrer Führungskraft. Wie schafft ihr die Offenheit in eurem Unternehmen?
Elisabeth: Es gibt ja nicht nur mich als Niederlassungsleitung. Ich habe auch noch eine Assistentin, die Gespräche mit den Abteilungsleitern führt. Wir haben da keine klare Hierarchie. Es spricht jeder mit jedem. Das ist wichtig für den Mitarbeiter.

Janet: Wieviel Zeit habt ihr für diese persönlichen Gespräche pro Mitarbeiter? Pro Tag, pro Monat und pro Jahr? Kannst du mir das sagen?
Elisabeth: Meine Abschnittsleiter nehmen sich wirklich Zeit für ihre Mitarbeiter, das klappt.

Janet: Habe ich hier eine vorbildliche Führungskraft! So menschlich!
Elisabeth: Das ist ja ganz wichtig, dass wir Führungskräfte menschlich sind. Es geht nur so.

PS: Einen Tipp habe ich noch für dich:

- Elisabeth Lehmann

Frauen in Führungspositionen gehen anders mit Führung um. Ich gebe Einblicke, wie Offenheit bei ALLEN Mitarbeitern für Veränderungsprozesse zustande kommen kann und wieviel Zeit es für wirklich gute Personalgespräche braucht. Die HERZERWÄRMER! Fokusfragen sind ein hervorragendes Tool, sich über das eigene Führungsverhalten und dessen Möglichkeiten bewusst zu werden.

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